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Moxa Behandlung

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Bei der Moxibustion werden die Akupunkturpunkte nicht durch Nadelstiche, sondern mit Hitze stimuliert. Die Hitze wird durch das Abbrennen von getrocknetem Moxakraut erreicht. Die Wärme dringt über die Akupunkturpunkte in den Körper ein. Auf diese Weise werden Feuchtigkeit und Kälte vertrieben und das Qi (die Lebensenergie) bewegt. Kälte im Körper bewirkt eine Blockierung des Blutflusses.Durch die Erwärmung von Moxa gelangt über die gepresste,glühende Beifusspflanze eine tief wirkende Wärme in den Körper. Es gibt dabei verschiedene Anwendungsarten.

Ich praktiziere Moxa meist mit einer raucharmen Moxa-Zigarre, knapp über der betroffenen Stelle. Diese Zigarre besteht aus der Beifusspflanze und natürlichen Inhaltsstoffen. Sie enthält unter anderem ätherische Öle, darunter Cineol und Thujaöl, Cholin, Harze und Tannin.
Viele Inhaltsstoffe wirken gegen Infektionen. Die ersten Texte über Moxa stammen aus China (562 n. Chr.). Der Beifuss ist eine alte Heilpflanze und stammt aus Asien und Europa. Inzwischen findet man sie auch in Nordamerika. Sie wächst als Unkraut in Schutthalden, an Strassen- und Wegrändern. Obwohl die heilende Wirkung dieser Pflanze bereits vor 2000 Jahren angewendet wurde, geriet sie für lange Zeit in Vergessenheit. Während des Vietnamkriegs durchforschten chinesische Wissenschaftler im Rahmen einer „sozialistischen Bruderhilfe“ Jahrtausend alte Medizintexte, um ein Mittel gegen Malaria zu finden. Dabei stießen sie auf ein „Handbuch für Notfall-Behandlungen“ aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Darin wird der Pflanzenextrakt erstmals als Medizin gegen Malaria beschrieben
20 Jahre später wurde der wichtigste Inhaltsstoff der Pflanze – Artemisinin – von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Mittel gegen die Malaria anerkannt.

 

Moxa-Kraut: Als Moxa-Kraut wird Artemesea vulgaris, so der lateinische Name des Beifuß, verwandt, das in einem aufwendigen Verfahren zu Moxa-Kraut verarbeitet wird.

Sanft, aber wirkungsvoll!

Auch wenn Moxen eine sanfte Methode ist, kann sie durchaus starke Reaktionen hervorrufen. Nur anhand einer gründlichen Anamnesegespräch und Diagnose nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin kann der

Therapeut entscheiden, ob eine Moxabehandlung überhaupt die richtige Wahl ist! Bei kontraindizierter Anwendung kann Moxen auch durchaus negative Auswirkungen haben. Solltest du daher das erste Mal in meine Praxis kommen, ist ein vorheriges Anamnesegespräch nötig. Das kann telefonisch erfolgen oder direkt vor der Moxabehandlung.

Wann und wie oft

Die beste Zeit für das Moxen ist der Vormittag. Je näher der Abend kommt, um so ungünstiger ist die Behandlung. Warum? Weil der Körper abends zur Ruhe kommen sollte, eine Moxabehandlung das Qi aber in Bewegung bringt.

Auswirkungen der Moxa ‚Therapie auf den Organismus:
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  • Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche, Schweregefühl
  • Gelenksschmerzen, wie zum Beispiel Epicondylitis (Tennisellbogen)
  • Muskelverspannungen, -zerrungen und -verhärtungen
  • Sportverletzungen
  • Erkrankungen des Atemsystems
  • Kältegefühl, kalte Extremitäten
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Neigung zu Durchfall, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen
  • Abwehrschwäche/Infektanfälligkeit
  • Ödeme
  • Frauenkrankheiten – z.B. Zyklusstörungen, hormonelle Störungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Unterleibsbeschwerden
  • Chronischen Beschwerden
  • Gelenksbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen
  • wirkt auf die inneren Organe
  • die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt
  • allgemein eine beruhigende Wirkung

 

Bei akuten Erkrankungen kann unter Umständen auch schon eine einzelne Moxabehandlung zum Ziel führen. Meist sind jedoch 3-10 Wiederholungen im Abstand von jeweils 1-2 Tagen nötig.

Bei chronischen Erkrankungen ist eine tägliche Anwendung unumgänglich für einen langfristigen Erfolg. Bis zu 3x täglich sollte gemoxt werden. Nach jeweils 10 Behandlungen erfolgt ca. eine Woche Pause.